Es gibt keine Low Performer, nur Pinguine in der Wüste | Wolfgang Hennen

Shownotes

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Führung ist kein Modell, das man sich überstülpt. Führung ist Handwerk. Und Handwerk lernt man nicht in einem Training, sondern über Lehrjahre, mit Fehlern, die man erst hinterher versteht.

Gemeinsam mit Wolfgang Hennen spreche ich darüber, was von guter Führung übrig bleibt, wenn man alle Modelle streicht. Wolfgang war Marine-Offizier, danach über 16 Jahre in internationalen Führungsrollen der Lidl-Gruppe, unter anderem als CFO und CHRO in Belgien, Luxemburg und Polen. Zweieinhalb Jahre hat er ein Berliner Startup geführt, heute berät er mit seiner OMC OpenMind Management Consulting Führungskräfte in Veränderungsphasen.

Er erzählt den Fehler, den er nie vergessen hat: ein Trennungsgespräch bei der Marine, komplett vorbereitet, vom Zettel abgelesen, den Kopf nicht gehoben. Falsches Blatt, falscher Mann. Kleiner Fehler, grosse Wirkung. Seine Diagnose: er war nur mit sich selbst beschäftigt.

Danach wird es sehr praktisch. Wir reden über den Zettel, auf dem in fünf Minuten ein Führungskonzept entsteht. Über fünf Minuten Check-in am Tag, die das Remote-Problem lösen. Und über den Satz, der die Folge trägt.

💬 Zentrale Botschaft:

„Es gibt keine Low Performer. Es gibt Pinguine in der Wüste."

Kernaussagen:

  1. Nimm einen Zettel und schreib auf, was du von deiner Führungskraft erwartest. Formulier es in die Ich-Form. Fertig ist dein Führungskonzept. Mehr Modell braucht es am Anfang nicht.
  2. Der grösste Anfängerfehler ist, Autorität zu spielen. Wer stark, allwissend und fehlerfrei auftritt, muss dauernd taktieren. Wer eigene Schwächen benennt und die Stärken im Team dagegensetzt, hört damit auf.
  3. Es gibt keine Low Performer, es gibt Menschen im falschen Kontext. Ein Pinguin in der Wüste ist nutzlos. Derselbe Pinguin im kalten Wasser ist ein High Performer. Die Aufgabe von HR ist, das zu sagen und nicht die Person zu bewerten.

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Weitere Links und Empfehlungen:

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HRespect, Love HR, Hate racism: https://www.hrespect.de/

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HWG LU: https://www.hwg-lu.de/

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Präsentiert von Leapsome, der HR-Plattform für Feedback, Learning und Entwicklung: leapsome.com

Kapitel:

00:00 Führungskonzept auf einem Zettel: schreib auf, wie du geführt werden willst
01:00 Intro: Ja klaHR mit Stefan Berndt
02:17 Der Gast: von der Marine über den Handelskonzern in die Beratung
04:30 Vertrauen zuerst: Schwäche zugeben, ohne hilflos zu wirken
06:06 Handwerk schlägt Strategie: Gespräch führen, Meeting leiten, zuhören
08:03 Erfahrung braucht Lehrjahre: 30 Jahre auf allen Klavieren
09:21 Der Marine-Fehler: das falsche Blatt vorgelesen
10:56 Autorität spielen statt authentisch sein: der grösste Anfängerfehler
12:46 Rollenbilder: warum Mourinho und Klopp keine Vorbilder sind
13:44 Partner-Hinweis: Leapsome
14:58 Keine Heroes: Scheibchen abgucken statt jemanden kopieren
20:02 Biologie der Führung: 300.000 Jahre Homo Sapiens entscheiden mit
21:39 Die Angst, nicht mehr zur Gruppe zu gehören
25:06 Fünf Minuten Check-in am Tag lösen das Remote-Problem
27:56 Es gibt keine Low Performer, nur Pinguine in der Wüste

Dein Call to Action!

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Transkript anzeigen

00:00:00: Führungsprinzipien sind eigentlich ganz einfach.

00:00:02: Nimm ein Zettel und schreib auf, wie du geführt werden möchtest!

00:00:05: Alles klar, formulier es um in die Ich-Form und du hast dein perfektes Führungskonzept Der jungen Führunkraft auch die Gelegenheit zu geben seine Erfahrungen oder ihre Erfahrungen zusammen Fehler zu machen Und in die Rolle der Führerskraft auch reinwachsen zu können.

00:00:19: Da müssen wir, glaube ich wieder mehr Verständnis und Geduld aufbringen.

00:00:22: Sind diese typischen männlichen Rollenbilder bei uns in der Gesellschaft immer noch auch im Jahr zwanzig sechsundzwanzig viel zu krass verankert?

00:00:33: Dass wir gar nicht mehr so richtig die richtigen Road Models zu diesem Thema haben!

00:00:38: Ich glaub das ist immer eine sehr individuelle Sache.

00:00:41: Guckt euch um in eurem Umfeld Nehmt Scheibchen aus.

00:00:46: Einer der wichtigen Punkte als Führungskraft ist, dass man ein grundsätzlich positives Menschenbild haben sollte.

00:00:51: Es gibt keine Low-Performer es gibt Pinguinen in der Rüste.

00:01:00: Hallo und herzlich willkommen zum Podcast.

00:01:03: Ja klar!

00:01:04: Mein Name ist Stefan Bernd und ich bin nicht nur Experte für Personalmanagement und Führungen sondern auch der HR Architekt.

00:01:12: Führung ist immer auch eine Frage des Kontextes.

00:01:15: Was in einem System funktioniert, kann im nächsten völlig falsch sein.

00:01:19: und trotzdem gibt es vielleicht etwas das unabhängig von Branche, Hierarchie oder Kultur immer gilt sei Mensch!

00:01:27: Mein heutiger Gast hat Führung aus ziemlich unterschiedlichen Perspektiven erlebt.

00:01:32: Er war Marine-Offizier auf Sea Level in einem Handelskonzern und Geschäftspartner eines Berliner Startups, er hat in Afrika Asien den Melle Luxländern und Osteuropa gearbeitet Organisation und Führungssysteme kennengelernt.

00:01:48: Heute begleitet er als Karriere-Codgen Outplacementberater mit seiner UMC Consulting GmbH, Führungskräfte in beruflichen Veränderungsphasen.

00:01:56: Sein Blick dabei?

00:01:57: Es gibt nicht den einen perfekten Karrierenweg genauso wenig wie es wahrscheinlich die eine richtige Art zu führen gibt!

00:02:04: Und genau darüber sprechen wir heute über Führungen auf der Metaebene – über unterschiedliche Kulturen unterschiedliche Menschen und darüber, was gute Führung am Ende vielleicht doch miteinander verbindet.

00:02:17: Herzlich willkommen im Jahrklar-Podcast WOLF HENNEN!

00:02:21: Wolf wenn du alles streichst, was Du über Leadership gelernt gelesen und in irgendwelchen Trainings mal vermittelt bekommen hast?

00:02:29: Was bleibt denn dann eigentlich noch von guter Führungen übrig?

00:02:34: Das ist eine super spannende Frage und es ist ja immer erstaunlich, wenn man sich so anguckt wie viel Literaturüberführung geschrieben wird.

00:02:42: Das ist ein Riesenanteil am Management-Literatur und dennoch haben wir das Gefühl, dass wir noch nicht das Ende gesehen haben.

00:02:50: Also was aus meiner Sicht dann übrig bleibt Ist der Faktor, den wir häufig vergessen nämlich Dass der Mensch unverändert geblieben ist seit Jahrtausenden.

00:03:01: Die menschlichen Bedürfnisse die gruppendynamischen Prozesse sind ganz tief in unserer DNA verwurzelt So wie zum Beispiel unsere Vorliebe für Fettiges und Süßes, das schmeckt uns einfach.

00:03:11: Es ist halt die Frage, wie geht man damit um?

00:03:14: Und ich wundere mich immer dass man immer so eine neue Sau durchs Dorf treibt und sagt jetzt haben wir die moderne Führung!

00:03:20: Jetzt wissen wir es.

00:03:22: Es kommen immer neue Erkenntnisse hinzu aber mir fehlt dann immer so die Grundbedürfnisse des Menschen.

00:03:30: Braucht es dann aus deiner Sicht überhaupt noch irgendein Führungsmodell oder reicht es vielleicht einfach nur ein anständiger Mensch zu sein?

00:03:40: Ich habe mal einen Professor, den ich sehr schätze.

00:03:43: Der hat gesagt, Führungsprinzipien sind eigentlich ganz einfach.

00:03:48: Nimm ein Zettel und schreibe aus auf wie du geführt werden möchtest.

00:03:52: Was möchtes du das dein Chef macht was möcht erwartest du von deinem Chef Alles klar, formulier es um in die Ich-Form und du hast ein perfektes Führungskonzept.

00:04:00: Ich glaube man braucht eine Menge Werkzeug und das ist auch etwas worüber zu wenig drüber gesprochen wird.

00:04:05: große Ideen ja moderne Entwicklungen Tendenzen Erkenntnisse aus der Forschung natürlich Aber es ist sehr viel Handwerk Und da hat man auch Lehrjahre bevor man irgendwann ich weiß nicht ob man jemals in der Meisterschaft kommt aber Bevor man wirklich auch in seinen eigenen Führungsstil entwickelt hat

00:04:25: Wie definierst du das denn für dich?

00:04:27: Also nehmen wir mal jetzt dieses Blatt Papier, was schreibst du da drauf.

00:04:30: Ganz oben steht bei mir Vertrauen.

00:04:33: also ich möchte zu meinem Vorgesetzten und zu meiner Führungskraft möchte Ich vertrauen haben und ich möchte auch dieses Vertrauen spüren.

00:04:40: Das ist etwas anderes als das private Vertrauen.

00:04:44: dass es das Vertrauen auch Schwäche zugeben zu können und zu sagen weiß ich nicht hat sehr viel mit Ehrlichkeit Und authentisch sein zu tun.

00:04:51: für mich auch zugeben, zu können nach dem Motto okay ich weiß wo ich hin will aber.

00:04:58: Ich habe da momentan keine Idee.

00:04:59: wir können helfen.

00:05:00: jetzt darf man als Führungskraft natürlich nicht hilflos sein.

00:05:03: ja es ist schon ein Bedürfnis nach Führungen und eine Bedürftnis nach Orientierung Und auch nach Rückhalt Aber diese Perfektionismus und das Nicht-Mensch sein.

00:05:16: also ich wünsche mir Vertrauen und einen authentischen Menschen gerne mit Ecken und Kanten.

00:05:22: Wenn du diese Ecken und Kanten mal definierst, so jetzt im Führungsalltag.

00:05:27: Jetzt haben wir auch schon in der Intro über dich gehört Wolf, dass du ein Mensch bist, der in seinem Leben wahrscheinlich schon mehr irgendwie an Erfahrung werden gemacht hat als so der Otto-Normalverbraucher.

00:05:37: Otto-normalwürger würde ich ihn jetzt mal nennen also in einem anderen Land aufgewachsen.

00:05:43: Du sprichst mehrere Sprachen fließend.

00:05:45: Du hast den unterschiedlichen Ich nenn's mal Organisationskontexten auch gearbeitet.

00:05:50: Also von Marine dann im Start-up, jetzt bist du in einer Beratung unterwegs.

00:05:57: lässt sich da irgendwie etwas zusammenfassen aus deiner Erfahrung außer dieses sei ein Mensch?

00:06:03: das ist mir nämlich alles immer noch ein bisschen zu einfach glaube

00:06:07: ich.

00:06:08: Es sind für mich zwei Erfahrungen.

00:06:10: Das erste dass es sehr viele Wege nach Rom gibt.

00:06:15: Abhängig vom Kontext von der Kultur, von der Situation gibt es nicht immer die eine richtige Lösung.

00:06:21: Es gibt sehr viele unterschiedliche Möglichkeiten.

00:06:24: aber dennoch wenn es irgendwo scheitert und wenn ich die größten Fortschritte die ich gemacht habe das war wirklich im Handwerklichen was meine ich mit handwerklich?

00:06:33: wie führe Ich ein Gespräch?

00:06:36: Ein unangenehmes Gespräch?

00:06:37: Wie bringe ich eine negative Botschaft rüber?

00:06:41: Wie erkläre ich jemandem etwas, wo ich genau weiß dass der andere es nicht gerne hört.

00:06:46: Ja wie höre ich zu?

00:06:48: Wie führe ich ein Meeting diese ganz einfachen handwerkliche Sachen?

00:06:53: das merke ich auch immer wieder bei Studenten die sagen so ja ja spannend aber was ist denn mit der Strategie?

00:06:58: und ich sage wenn man das Handwerkzeug nicht kann dann brauchen wir die Strategie nicht.

00:07:03: Ich würde Handwerkszeug mal mit Basics übersetzen mit absoluten Basics die so im Auch jetzt aus meiner Rolle als H.A.

00:07:11: Architekt gesprochen, im Fundament so ein bisschen die Anker sind oder die Säulen eines Tempels wenn wir mal in diesem Bild bleiben wollen.

00:07:19: Du hast jetzt genannt zuhören unangenehme Gespräche führen.

00:07:25: was ist da der Schlüssel?

00:07:26: Sind wir wieder bei diesen Kernprinzipien wie Ehrlichkeit und Vertrauen und es führt alles wieder darauf zurück?

00:07:33: Ja aber für mich fühlt noch... etwas über das wir viel zu wenig reden.

00:07:38: Ich habe mal in einem Bewerbungsgespräch, das ist noch gar nicht so lange her, von meinem Gegenüber gehört nach dem, was du mir erzählst, es alles nichts Neues.

00:07:48: Habe ich alle schon einmal gehört?

00:07:49: Alles!

00:07:50: Ja... Okay.

00:07:54: Warum kannst du das besser als andere?

00:07:56: Warum bist du da besser?

00:07:58: Und hab' ich gesagt, pass auf, das Instrument ist das Gleiche.

00:08:01: Das Stück ist das gleiche.

00:08:03: Ich spiele das Ganze aber schon seit dreißig Jahren in verschiedenen Konzerthallen auf allen möglichen Klavieren.

00:08:10: Bei mir klingt es einfach besser und flüssiger, weil ich es schon dreizig Jahre lang mache und der jungen Führungskraft auch die Gelegenheit zu geben seine Erfahrungen oder ihre Erfahrungen zusammen Fehler zu machen und in die Rolle der Führungskraft auch reinwachsen.

00:08:26: so können wie ein Lehrling und auch handwerklich das Zeug Lernen.

00:08:30: Da müssen wir, glaube ich wieder mehr Verständnis und Geduld aufbringen.

00:08:34: Und nicht von einer fünfundzwanzigjährigen Maxi noch so intelligent internalisiert sein, Führungskraft erraten dass sie ein multifunktionales sehr diverses Team im ersten Meeting gleich perfekt auf die Strategie einschwören kann diese Praxis dieses Erfahrungen sammeln und einfach auch mal machen und auch Fehler machen und daraus lernen.

00:08:55: Kannst du dich an deinen größten Fehler erinnern?

00:08:58: Im Führungskontext

00:09:02: Gibt es

00:09:02: den überhaupt diesen einen größten Führungsfehler, den man mal gemacht hat?

00:09:07: Oder ist das dann immer?

00:09:09: irgendwie kommt's auch wieder auf den Kontext drauf an.

00:09:12: Es gibt viele kleine Fehler die eben daraus passiert sind dass man den Kontex nicht betrachtet hat ein klein und vielleicht einen großen grundsätzlichen Einführungsfehle war.

00:09:26: ich hatte zwei Ich hatte zwei Unteroffiziere, die beide anstanden, um sich weiterverpflichten zu können auf den nächsten höheren Lehrgang in die Bootsmannslaufbahn.

00:09:37: Das war für beide sehr wichtig dieser Moment.

00:09:40: Darf ich länger bleiben oder nicht?

00:09:41: Geht es weiter auf Meisterebene!

00:09:44: Der eine wussten wir schon vorher – wir haben ihm trotzdem die Chance noch mal gegeben – wussten mir dass das nicht packen wird und der andere Spitzenkraft toll.

00:09:54: Ich hatte mich auf dieses negative Gespräch sehr gut vorbereitet, war furchterlich aufgeregt Und hab vom Zettel abgelesen und gesagt, Mensch du weißt doch wir haben schon aufgespräche gehabt.

00:10:04: Und es sei ja auch schon von Anfang an nicht gut aus und musste doch auch gemerkt haben ich habe gar nicht hoch geguckt.

00:10:10: Ich hörte aber ein großes Erstaunen so was?

00:10:13: Nee, nee, oh das überrascht mich!

00:10:17: Und ich guck hoch und sag Oh Gott Du bist ähm ne sorry falsches Blatt Ja und Nene bei dir ist alles in Ordnung der war fix und fertig Und er ist auf den Gang rausgegangen und da stand der, der eine negative Erwartung hatte.

00:10:30: Und hat gesehen, oh mein Gott!

00:10:31: Der kommt gleich im Blass mit Tränen in den Augen raus.

00:10:33: Was steht mir denn bevor?

00:10:35: Das war der Fehler viel zu sehr auf mich gerichtet.

00:10:39: Ich habe auf mich um mich gekümmert wie ich richtig dastehe Wie ich das Gespräch richtig führe Und komplett mein Gegenüber ignoriert So stark dass ich gar nicht mitbekommen hab wer im Raum war.

00:10:50: Kleiner Fehler mit großer Wirkung für die Betroffenen.

00:10:52: Zum Glück war es so rum Sonst wäre es ne Katastrophe gewesen.

00:10:56: Der größte Fehler, den ich am Anfang gemacht habe als Führungskraft.

00:11:00: um auf die Frage zurückzukommen.

00:11:02: Ich dachte, ich müsste irgendwas darstellen stark sein eine Autorität sein alles wissen vor allem alles besser wissen sagen wo es lang geht und Es hat sehr sehr lange gedauert bis ich authentisch werden also mir selber das auch gestattet hat Und dann schrittweise auch gemerkt hab wie viel einfacher Besser ist sich dann für mich anfühlt, weil ich überhaupt nicht mehr taktieren muss.

00:11:29: Weil ich gerade heraus sehr klar rücksichtsvoll und auf Augenhöhe aber doch sehr klar und authentisch auch eigene Schwächen zugebe und mir aber auch der eigenen Stärken bewusst bin.

00:11:41: Und das dann auch ins Team einsetze.

00:11:43: Beispiel Ich bin sehr gut im Starten, im Motivieren neue Sachen bedenken komplexe Sachen zusammenfassen bringe ich ins Team mit ein.

00:11:56: Bleib mir weg mit Routine.

00:11:57: Katastrophe, Katastrofe!

00:12:00: Ja das sage ich jedem Team und jeden mit dem ich zusammen arbeite.

00:12:03: gleich am Anfang und sag ich wer von euch ist gut in Routine?

00:12:07: Wer ist hier?

00:12:07: Und dann meistens hört mich.

00:12:08: Ich sage alles klar du bist ab sofort dafür zuständig weil vom Meer wird es nicht kommen.

00:12:14: Ja und dass dann auch zu akzeptieren wenn da jemand bei mir im Büro steht und sagt woholf du hast den Termin schon wieder vergessen.

00:12:19: ja also Das meine ich mit Mit Offenheit und Ehrlichkeit.

00:12:23: trotzdem gebe ich die Richtung an Aber ich nehme auch Hilfe ein.

00:12:26: Und das ist so mit der stärkste Satz, könnt ihr mir helfen?

00:12:31: Ich habe tatsächlich mit dem Olli Hoffmann, es ist der CEO von Northwind Visuals, die ist eine Filmagentur aus Ludwigshafen hier bei mir ums Eck.

00:12:38: Mit dem hab' ich über das Thema Verletzlichkeit in der Führung gesprochen.

00:12:43: und wenn wir beim Thema Schwäche sind dann gibt's ja ganz viele.

00:12:46: Ich bin Fußball begeistert und habe einen Satz von Jose Mourinho gelesen, der über Pep Guardiola irgendwie gesagt hat.

00:12:54: Wenn der Junge jetzt nie Pause macht was ist das?

00:12:56: Das ist ja Schwäche!

00:12:57: Und schwäche zeigt man nicht als Trainer.

00:12:59: Sind diese typischen männlichen Rollenbilder bei uns in der Gesellschaft immer noch auch im Jahr zwanzig sechsundzwanzig viel zu krass verankert Dass ihr auch junge Führungskräfte, die jetzt hier zu können hören.

00:13:16: Die vielleicht auch in ihrer ersten Führungsrolle sind aber auch so jemand wie ich dass wir gar nicht mehr so richtig diese richtigen Rollen Models zu diesem Thema haben weil du ja gerade auch selber meintest das du am Anfang deiner Karriere Ich sag mal den Stramm Max raushängen lassen wolltest ne?

00:13:32: So ungefähr zusammengefasst.

00:13:34: jetzt also wo sind die Vorbilder für uns an denen wir uns orientieren können?

00:13:41: Denn Rossi Morinio ist es für mich nicht.

00:13:45: Die meisten Unternehmen treffen ihre wichtigsten Personalentscheidungen, wer befördert wird, wer Unterstützung braucht oder wen sie als nächstes so einstellen auf Basis miserabler Daten.

00:14:01: Nicht weil Sie es nicht besser machen wollen sondern weil die relevanten Informationen über verschiedenste Systeme verteilt sind – Recruiting hier, Performance da und Mitarbeiter Feedback wieder ganz woanders!

00:14:12: Liebsam ist die einzige KI-gestützte HR-Plattform die dabei hilft deine Talentdichte im Unternehmen zu erhöhen.

00:14:20: verbindet den gesamten Employee-Lifecycle auf einer KI gestützten Plattform, vom ersten Bewerbungsgespräch über Entwicklung und Performance bis hin zur Vergütung.

00:14:29: Und jetzt geht liebsam noch einen Schritt weiter!

00:14:31: Mit liebsamer Recruiting beginnt diese Datenbasis nicht am ersten Arbeitstag sondern bereits im Recruitting – die Erkenntnisse aus dem Auswahlprozess bleiben erhalten und bilden die Grundlage für fundierte Personalentscheidungen vom ersten Interview an.

00:14:45: Liebsam-Rekrutik befindet sich aktuell im Early Access, wenn ihr euch das anschauen möchtet findet ihr die Warteliste unter liebsamm.com oder einfach über den Link in den Shownotes.

00:14:55: und jetzt zurück in unsere Episode!

00:15:04: Ich glaube, wir müssen aufhören in diesen Extremen zu denken.

00:15:17: Führung ist nicht autoritär.

00:15:19: vorne stehen und sagen was Sache ist.

00:15:23: Führen ist aber auch nicht endlose Diskussionsrunden führen und alles versuchen einstimmig und konfliktfrei zu lösen.

00:15:30: Es ist ein unheimlich komplexer Vorgang.

00:15:34: Wir sind als Individuen schon sehr komplex Und dann wenn wir in organisierten Gruppen sind die wir dann noch ausrichten wollen irgendwo hin Das ist ja eine Komplexität schon gar nicht mehr zu überbieten.

00:15:44: D.h.,

00:15:47: diese Situative in der Situation kann man durchaus diskutieren, in der Situation kann man sagen keine Ahnung sagt ihr es mir.

00:15:54: und dann gibt es aber auch Situationen wo von der Führung zurecht erwartet wird.

00:15:59: Er sagt uns bitte wo es lang geht und nimmt uns an die Hand dafür halten wir uns eine Führungen sonst brauchen wir euch nicht.

00:16:06: also ich glaube den jungen Führungskräften und das habe ich in dem Start-up indem zweieinhalb Jahre lang Geschäftsführer sein durfte, da habe ich gelernt wie gut es sein kann wenn man in dieser modernen, in dieser Verletzlichkeit aber auch durchaus führt wie gut das funktionieren kann.

00:16:26: Und ich würde sagen guckt euch um in eurem Umfeld und nimmt Scheibchen raus.

00:16:33: der eine macht ein Meeting besonders gut Der andere ist unglaublich klar in seinen Emails auf eine ganz natürliche Art und Weise lösen macht so, es muss nicht einer sein.

00:16:46: Darum habe ich auch mit diesen Heroes immer so ein Problem.

00:16:48: ist es jetzt Jürgen Klopp?

00:16:49: ist es?

00:16:49: der ist?

00:16:50: es weiß ich nicht ja aber so stückchenweise sich immer so bisschen was von dem Handwerkszeug und das ist mein nicht die großen Prinzipien die großen Schlagwörter wirklich im konkreten Handwerkzeug?

00:17:03: wie fängt da so ein Gespräch an?

00:17:05: Wie endet er mit dem Gespräch?

00:17:07: Wie redet der?

00:17:08: Das sind so die Sachen die man sich abgucken kann Und das ist altersunabhängig.

00:17:13: Ja, ich kann dem sehr viel abgewinnen weil ich glaube auch dieses Glorifizieren von anderen jetzt im Gegenteil zu Jose Mourinho wenn nicht bei meinem Fußball Beispiel bleiben darf dann hast du jetzt halt einen neuen Bundes-Trainer mit Jürgen Klopp der gefühlt gar nichts mehr falsch machen kann.

00:17:34: Das hat ja jetzt im Sommer nach der Fußball-Weltmeisterschaft ungeahnte Höhen genommen.

00:17:40: Davor hatten wir mit Julian Nagelsmann noch einen recht, also biologisch gesehen, sehr jungen Trainer aber auch schon gewisse Erfahrungswerte damit.

00:17:48: Noch nicht mal vierzig.

00:17:49: Jetzt kommt Jürgen Klopp, der bald irgendwann sechszig wird und zwanzig Jahre mehr auf den Puckel hat Aber für massiven Erfolg irgendwie steht und immer das Thema Menschenführung in den Vordergrund gerückt wird bei ihm.

00:18:04: Da fehlt mir manchmal so ein bisschen Leute, der hat auch von Fußball ein bisschen Ahnung können wir nicht glauben haben die anderen Jungs aber auch Das heißt diese diese Fachlichkeit an sich Weil jeder von uns ist ja Bundestrainer.

00:18:15: Darauf will ich so ein bisschen hinaus, ne?

00:18:17: Jeder von uns in der Organisation ist ja auch so'n bisschen Führungskraft!

00:18:20: Ich könnte das ja wesentlich besser als der Wolf, man fragt mich ja nur nicht... Und ich glaube, dass dieses Glorifizieren oder wie du es genannt hast das wir da auf der einen Seite immer ein Hero haben.

00:18:33: Egal ob männlich weiblich oder divers Das ist halt gefährlich weil wenn wir uns an extremen Orientieren dann finden wir glaub ich auch gar nicht mehr so sehr die Mitte Weil Du sagst es ja auch Die Komplexität eines Individuums potenziert sich ja wenn ich auf einmal fünf sechs davon in meinem team rumrennen hab.

00:18:52: also da muss ich ja irgendwelche von mir aus irgendwelchen verhaltensweisen zeigen die allen irgendwie gerecht werden.

00:19:00: und ich habe gelernt ich bin gespannt wie du deine perspektive darauf hast.

00:19:03: Ich glaube kontext setzen hilft immer am allermeisten zumindest am anfang so ein bisschen framework technisch ramen geben, wie du es vorhin auch gemeint hast.

00:19:15: leute ich kann das dass und das.

00:19:17: Aber wenn ihr von mir erwartet, dass ich routinemäßig diese zehn To-dos am Tag abarbeite.

00:19:23: No way!

00:19:25: Ich glaube da kann man schon vielen Mitarbeitenden gut helfen.

00:19:29: Wie siehst du das?

00:19:31: Sehe ich ganz genau so und da gibt es ja auch sehr schöne Modelle.

00:19:34: oder Denk, dass man das warum den Kontext wo sind wir und warum sind wir hier was ist das Ziel?

00:19:40: und dann erst sagt was man macht und dann auch eine gewisse Freiheit mitgibt.

00:19:46: Was mir gerade bei dem Beispiel, was du eben genannt hast wo wir eigentlich auch wieder vermehrt hingucken sollten ist wenn wir sagen das Mensch sein.

00:19:56: Das hat sowas was esoterisches bekommen.

00:19:59: ich meine damit wirklich auch unsere Biologie.

00:20:02: Wir sind seit dreihundert tausend Jahren mehr oder weniger streiten sich die gelehrten Homo sapiens und wir glauben dass diese dreihunderttausend Jahre keinen Einfluss haben was uns da über Jahrtausende passiert ist und wie wir da biologisch uns entwickelt haben.

00:20:17: Wir glauben tatsächlich, dass dieses kurze Moment von paar hundert Jahren wo wir die Schrift in großen Organisationen zusammenarbeiten das wichtig ist.

00:20:25: ich nehme ein Beispiel Ich habe einen Forschungskollegen gehabt an der Freien Universität in Amsterdam.

00:20:30: Der hat nachgewiesen um die Korrelation bei enorm hoch Dass Menschen Führungskräften eher folgen wenn sie gesund aussehen.

00:20:41: Total faszinierend.

00:20:42: Das geht auf einer ganz tiefen Ebene, findet das statt wenn jemand gesund und kräftig wirkt weil richtig reingucken kann man ja nicht.

00:20:51: dann sind wir eher geneigt dem zu glauben um zu folgen weil wir ganz tief biologisch gelernt haben über Jahrtausende.

00:20:59: der muss ja irgendwas richtig machen sonst werde er nicht so fit.

00:21:01: Ja Und da sind Faktoren unter gibt es wunderbare Erkenntnisse auch in der Gehirnforschung und die in die Führung mit einfließen zu lassen und nicht als etwas Primitives oder Archäisches abzutun.

00:21:14: Das ist, glaube ich der Schritt um eine in wirkliche moderne Führung kommt weil wir hauen uns – oder zumindest wissen wir das wenn wir uns fünf Kilo Süßkram reinpfeifen dass es unheimlich gut schmeckt und auch fett gibt aber dass wir das eigentlich nicht mehr brauchen weil die Nahrungskrise im Winter nicht mehr kommt.

00:21:33: Also es heißt ja nicht, dass wir dann archäisch sein müssen aber wir müssen verstehen wie unser Stammhörn funktioniert Zum Beispiel die Angst nicht mehr zu Gruppe zu gehören.

00:21:44: Es mit der höchsten Angst nach der Todesangst, weil sie hieß sofort den Tod unmittelbar.

00:21:51: Das heißt das merken wir zum Beispiel bei Trennungen oder wenn wer bei Trainungen beraten.

00:21:56: da laufen ganz tiefe Angstmechanismen ab auch wenn man die Kollegen und die Firma total fürchterlich fand Und damit muss man einfach lernen, umzugehen und das Führungskräften zu vermitteln.

00:22:07: In der Mode ist es normal dass da jeder in die Emotionalität kommt weil wir sind Menschen und damit musst du lernen umzugehn und da gibt's übrigens ganz handwerkliche Tools wie man das gut machen kann.

00:22:18: Das ist für mich auch das spannende, warum ich nach wie vor so fasziniert bin von Führungen Weil es ist überhaupt nicht zu Ende geforscht.

00:22:26: Wir lernen wenn man ein bisschen guckt, ein bisschen liest.

00:22:30: Wir lernen ja jährlich dazu und jährligt machen wir Quantensprünge Und das macht es ja so spannend.

00:22:35: Heißt aber nicht, dass das was früher war falsch ist?

00:22:38: Ja ich glaube diese Links-Rechts oben unten denke die hat da tatsächlich auch keinen wirklichen Einzug in diesem Themenfeld weil's halt einfach an Komplexität kaum zu überbieten ist und weil du beim Thema Gehirnforschung bist, beim Thema Urvertrauen würde ich es mal nennen.

00:22:53: So kommen Babys hier auch zur Welt.

00:22:55: jetzt habe ich einen einjährigen Sohn deswegen ist bei dem alles gar nicht so lange her wenn ich sehe wie der jetzt gerade aufwächst.

00:23:02: Also, man sagt glaube ich auch landläufig dir scheiß sich nix.

00:23:06: Der macht wirklich das dem vollkommen egal.

00:23:08: Jede Angst ist eine gelernte Angst und du das was du gerade gemeint hast in Gruppen selbst wenn ich den Laden total kacke finde und eigentlich nur noch schreiend in die Kreiseige möchte dieses Belonging, diese Dazugehörigkeit.

00:23:22: Das ist eigentlich die Emotion oder das ist das Emotionale dahinter dass wir auf einmal nicht mehr zur Gruppe gehören und das sind dann auch die Brücke zu diesen jahrtausenden alten Führungs-, es sind ja keine Prinzipien aber es sind alles Erkenntnisse.

00:23:38: oder wir haben dieses Wissen.

00:23:40: und da komme ich zu meinem Thema immer wieder Wir setzen es halt nicht konsequent um.

00:23:45: Wir kriegen den ganzen Bums nicht vernünftig auf die Straße, weil wir dann im Jahr zwanzig sechsundzwanzig dann doch lieber dem nächsten Management oder Führungs-Guru Glauben schenken mag der anekdotisch mal ein gutes Gespräch geführt hat.

00:23:59: also ich überspitze da jetzt bewusst und versuchte auch eine gewisse Dramaturgie mit von meiner Seite reinzubringen Weil mich das wirklich kolossal nervt.

00:24:09: und wenn dann Menschen wie wir, ich packe uns beide Wolf da jetzt mal in einen Topf.

00:24:14: Wenn wir mit wissenschaftlichen Erkenntnissen um die Ecke kommen und sagen in der Forschung haben wir übrigens folgende Korrelationen gesehen das aber gar nicht so sehr als Urteil nehmen sondern eher als Instrument oder Werkzeug.

00:24:29: Da werde ich oftmals ganz komisch angeschaut und gesagt ja wie sollen wir das denn auch noch alles machen?

00:24:36: Kennst du das?

00:24:38: Das kenne ich und ich glaube das ist unsere Aufgabe als HR-Experten, dass zu übersetzen in sehr handwerklich von jedem einfach umzusetzende Maßnahmen.

00:24:51: Ich nehme Beispiel diese Gruppenzugehörigkeit ist ganz tief und ganz elementar.

00:24:58: viele Unternehmen haben Probleme mit remote gemischt Homeoffice ewige Diskussion wenn man sagt jedes Team trifft sich pro tag fünf Minuten mehr nicht Fünf minuten kamera an mikro an check in.

00:25:16: hey ich bin hier Ich mache heute das ich bin zuhause.

00:25:19: Ich bin heut namit da im meeting, ich nehme tach frei.

00:25:21: Ich habe heute morgen zahnarzt mir nicht kurz zeigen kurz sagen wo bin ich?

00:25:27: Hey mit dir möchte ich heute noch mal reden.

00:25:28: alles klar machen wir fertig.

00:25:30: fünfminuten ist ein prinzip.

00:25:33: zum beispiel von komm.

00:25:36: ich gleich drauf ist mir gerade entsprungen.

00:25:38: Aber Lenzioni, sorry.

00:25:41: Lenzoni Death by Meeting – wundervolles Buch!

00:25:45: Wenn man das macht fallen bei den längeren Meetings diese ersten fünf Minuten weg?

00:25:50: Ja hallo wo bist du denn?

00:25:52: Wo bin ich denn?

00:25:53: Und man kann auf einmal ein Meeting sachlich führen weil dieses emotionale Ich will zur Gruppe dazugehören täglich durch die fünf Minuten kurzen Check-in abgefrühstet ist.

00:26:04: Dann macht man Montag noch kurz eine halbe Stunde Mensch was steht an?

00:26:06: am Freitag noch einen kurzen Rap ab Und dann hat das ganze Team plötzlich eine Zusammengehörigkeitsgefühl mit ganz einfachen praktischen Maßnahmen.

00:26:16: Das ist glaube ich die Aufgabe, die HR noch zu wenig macht!

00:26:19: Wir sind entweder irgendwo in großen Appellen... wir müssen Mensch sein?

00:26:23: Ja was heißt das

00:26:24: denn?!

00:26:26: Und wenige schaffen den Sprung um zu sagen so Leute Stifte raus, Papier raus mitschreiben.

00:26:33: Das is jetzt was wir machen und dann auch noch erklären warum brauchen die meisten aber gar nicht?

00:26:39: Ja, das worum können sich die meisten Leute.

00:26:41: Also wir gehen ja davon aus dass wir mit mehr als durchschnittlich intelligenten Menschen auch zusammenarbeiten.

00:26:47: Davon darf man durchaus ausgehen.

00:26:51: aber es gibt halt auch genügend Menschen die beim Thema Intelligenz nicht hier geschrieben haben Aber das sind in aller Regel nicht die Menschen mit denen wir ganz eng zusammen arbeiten.

00:26:58: also egal in welchem Kontext und damit sage ich jetzt nicht Dass irgendein Zuhörer jetzt sich hier dumm fühlen soll oder so Im Gegenteil, aber dieses Thema Intelligenz ist tatsächlich sehr wichtig.

00:27:10: Deswegen brauchen den Leuten das Warum im Golden Circle von Simon Sinek.

00:27:16: Da hatten wir es beide auch schon im Vorgespräch mal kurz drüber, dieses Why How What und ich glaube dass das Warum, dass das Menschen relativ zügig herausbekommen.

00:27:26: wenn wir als Führungskraft oder sind wieder beim Einstieg sehr ehrlich und sehr menschlich mit diesen Themenfeldern umgehen, weil dann können sie Brücken bauen für sich selber.

00:27:37: Dann brauchen wir das.

00:27:37: warum nicht kilometerlang inwiegendmals irgendwie runterschreiben oder mit einer KI am besten noch irgendwie nochmal besser definieren oder sowas?

00:27:46: Das worauf es denn wirklich ankommt ist des How-undes What!

00:27:50: Und das darf ja auch durchaus in den Kontexten unterschiedlich sein.

00:27:56: Ich würde gerne zu dem, was du gesagt hast.

00:28:00: intelligent kann man unterstellen oder die meisten sind es.

00:28:05: Würde ich dir gerne noch einen letzten Punkt mit ansprechen?

00:28:08: Ich glaube das wichtigste oder einer der wichtigen Punkte als Führungskraft ist dass man ein grundsätzlich positives Menschenbild haben sollte.

00:28:16: Ich formuliere immer so Es gibt keine Low Performer Gibt es nicht.

00:28:24: Vielleicht pathologisch, aber die sind meistens irgendwo... das sind Krankheiten.

00:28:27: Aber es gibt keine Low Performer!

00:28:30: Es gibt Pinguinen in der Wüste.

00:28:32: Die sind total useless, überfordert, schwitzen, wackeln, bringen nix.

00:28:37: Alle Kamele stehen da und rollen mit den Augen und sagen, mein Gott was brauchen wir denn mit dem?

00:28:41: Kannst du nichts mit

00:28:41: anfangen?!

00:28:42: Ja, weder die Wüse ist falsch noch die Kamelle, noch der Pinguin.

00:28:46: Er is im falschen Kontext.

00:28:48: Pack diesen Pinguine in kaltes Wasser und du willst sehen was das von High Performers Und die meisten Leute denken.

00:28:55: aber, sie sind ein Garmel und wollen unbedingt in der Wüste.

00:28:58: Weil ihr nachbar ja auch in der wüste ist und der Vater war schon an der Wünste und in der Würste ist es ganz toll.

00:29:04: und diese Erkenntnis ich bin Pinguin Ich gehöre kaltes Wasser Ja das ist eigentlich das was auch Personal und HR auch raus geben sollte und sagen Leute Du bist okay Aber nicht hier und jetzt und nicht so Ja, und wir helfen dir in den Kontext zu finden wo du wieder passt.

00:29:24: Und wenn man die Zahlen sich anguckt wie viele Leute unglücklich sind in ihrem Job?

00:29:30: Ich kann das nicht fassen.

00:29:30: Das ist ja unfassbar!

00:29:32: Das ist es für mich auch.

00:29:33: und wenn wir die Büchse der Pandora jetzt auch noch aufmachen würden dann wären wir nicht im Jaglar-Podcast sondern in irgendeinem anderen Laber Podcast.

00:29:42: Deswegen Wolf mit Blick auch

00:29:44: auf die Uhr.

00:29:46: abschließend wenn jetzt eine junge Führungskraft hier zuhört und sagt Endlich spricht es mal einer aus.

00:29:52: Danke dir lieber Wolf, danke Stefan!

00:29:54: Was ist so?

00:29:55: das erste was du für dich jetzt als junge Führungskraft angreifen würdest wenn du zehn Minuten Zeit geschenkt bekommst?

00:30:04: Machen, Perfektionismus ablegen machen, ausprobieren, fragen.

00:30:09: andere Führungskräfte fragen ganz konkret.

00:30:12: ich habe folgende Situation hattest du das auch schonmal ausprobiert?

00:30:17: und Perfektionismus ablegen und sich selber zugestehen, dass man.

00:30:23: Zweiundfünfzig Prozent der Zeit daneben liegt.

00:30:27: Und dann nach und nach guckt das man über die fünf unter die fünfzig Prozent kommt.

00:30:31: eine Fehlertoleranz auch haben.

00:30:32: nicht so streng mit sich sein.

00:30:34: Ja ich dem kann ich wahnsinnig viel abgewingen.

00:30:36: den letzten Satz nicht so strenge mit sich selber sein nicht sofort immer direkt wieder in dieser Performance Logik unterwegs sein so nach dem Motto wie gut habe ich das denn jetzt wirklich gemacht sondern einfach mal Sacken lassen, probieren machen und sich schon mal so einstellen von seinem Kopf her.

00:30:54: Hey das kann auch komplett in die Grütze gehen.

00:30:56: aber ich bin dann einen Lernmoment weiter und ich glaube genau dass es ist.

00:31:00: Und als Handwerk sehen nicht als Philosophie nichts als Metaphysik Es ist ganz bodenständiges Handwerk was man lernen muss.

00:31:10: Yes!

00:31:11: Bodenständiges Handwerk Hör ich super gerne.

00:31:15: Ich danke dir sehr, Wolf!

00:31:17: Wir bleiben danach noch weiterhin im Austausch.

00:31:19: Ich habe da noch so ein paar Ideen die wir vielleicht gemeinsam angehen können und daraus dann alle Zuhörende.

00:31:25: nächste Woche Donnerstag geht's hier mir klar Podcast schon weiter.

00:31:28: einfach mal machen also auf bald.

00:31:30: Danke da draußen.

00:31:31: tschau tschaudanke dir wolf

00:31:34: ciao.

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