Resonanz schlägt Richtlinie.- mit Tanja Siegmund

Shownotes

Warum scheitern so viele Transformationen, obwohl Prozesse, Strategien und Strukturen eigentlich sauber geplant sind?

In dieser Folge sprechen Stefan Berndt und Tanja Siegmund über den unterschätztesten Produktivitätsfaktor in Unternehmen: Beziehung und Kommunikation.

Es geht um dysfunktionale Meetings, emotionale Sicherheit, Widerstände in Veränderungsprozessen und die Frage, warum Menschen innerlich aussteigen, lange bevor Organisationen sichtbar ins Wanken geraten.

Tanja Siegmund begleitet seit über 20 Jahren Unternehmensspitzen in komplexen Veränderungssituationen. Im Gespräch wird deutlich: Kommunikation ist kein Soft Skill. Sie ist ein wirtschaftlicher Hebel – mit direktem Einfluss auf Produktivität, Geschwindigkeit und Wirksamkeit.

Die Folge zeigt, warum Resonanz oft wichtiger ist als Richtlinien, weshalb Führung ohne echte Beziehung nicht funktioniert und wie Unternehmen durch kleine kommunikative Veränderungen enorme Wirkung erzeugen können.

💬 Zentrale Botschaft:

„Wo wir die Beziehungsebene professionalisieren, startet das Produktivitätsprogramm.“

Kernaussagen:

  1. Menschen steigen innerlich oft lange aus, bevor Organisationen das bemerken.
  2. Schlechte Kommunikation erzeugt jeden Tag enorme Opportunitätskosten in Unternehmen.
  3. Beziehung ist kein Wohlfühlthema, sondern ein harter wirtschaftlicher Faktor.

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Transkript anzeigen

00:00:03: Hallo und herzlich willkommen zum Podcast.

00:00:05: Ja klar, mein Name ist Stefan Berndt und ich bin nicht nur Experte für Personalmanagement und Führung sondern auch der HR-Harchitekt.

00:00:13: Heute geht es um etwas das in Organisation oft unterschätzt wird obwohl es über Bewegungen oder Stillstand entscheidet Kommunikation und Beziehungsdynamik.

00:00:23: Denn dort wo strategische Entscheidungen fallen geht es selten nur um Zahlen Daten und Fakten.

00:00:29: Es geht um Präsenz, um Souveränität und um die Qualität von Beziehungen.

00:00:34: Mein heutiger Gast begleitet seit über zwanzig Jahren Unternehmensspitzen genau in diesen Situationen, wenn Interessen aufeinandertreffen, wenn Richtung neu verhandelt wird und auch für gesellschaftliche Verantwortung.

00:00:52: Sie ist bekannt dafür, Dinge anzusprechen die andere noch vorsichtig umkreisen mit Tiefgang mit Humor und einem feinen Gespül für Spielräume die oft übersehen werden.

00:01:02: ich freue mich sehr auf das Gespräch mit Tanja Siegmund!

00:01:07: Tanja provokante These zum Start.

00:01:09: heute.

00:01:10: Die meisten Produktivitätsprogramme in Unternehmen scheitern nicht an der Strategie sondern an der Qualität der Beziehungen zwischen Menschen.

00:01:18: Ist da was dran?

00:01:21: Ich würde sogar drehen und sagen, wo wir die Beziehungsebene professionalisieren startet das Produktivitätsprogramm.

00:01:41: Kein schlecht geführtes Meeting und ein ganzes Team ist für den Rest des Tages lahmgelegt, weil es sich mit Deutung statt mit Umsetzung beschäftigt.

00:01:50: Oder du hast einen ungelösten Konflikt und in ganzer Bereich ist faktisch blockiert.

00:01:55: Uneindeutigkeit im Führungsteam bedeutet Verunsicherung oder das klassische Kommunikationswakum um Unternehmen, dass dann die Mitarbeitenden selbst füllen und sicher nicht im Sinne des Unternehmens.

00:02:06: Und ja solche Situationen sind Alltag?

00:02:10: Und wenn wir uns nur mal einen halben Projekttag für so ein dysfunktionales Meeting nehmen und das Mal auf mitarbeitende Bereiche oder des Jahr hochrechnet, ich glaube da erkennt man sofort den Hebel.

00:02:24: Das heißt aus meiner Sicht hat Kommunikation direkten Einfluss auf die Produktivität und nicht abstrakt sondern jeden Tag!

00:02:32: Was beobachtest du, Tanja?

00:02:34: Wenn du auch mit deinen Kunden, mit deinen Mandanten und Teams im Austausch bist.

00:02:38: Wird da Beziehungsarbeit immer noch sehr stark als Wohlfühltema gesehen und deswegen vielleicht nicht mit so einem klassischen Produktivitätsfaktor in Zusammenhang gebracht?

00:02:50: Kann das sein?

00:02:51: Ja also absolut ist nach wie vor ein Softfaktorthema wobei ich sagen würde es ist in der Realität eine harte ökonomische Kennzahl.

00:03:03: Und das andere Thema ist das Thema Emotion, ne?

00:03:07: Wir wissen, Emotionen bewegt Märkte, steuert Aufmerksamkeit, Entscheidungen.

00:03:12: in der Werbung setzen wir da zu Hundert Prozent drauf und im Unternehmen soll sie dagegen möglichst außen vorbleiben und wir sollen uns eher so im Rationalen bewegen.

00:03:22: Warum?

00:03:22: Weil es natürlich unangenehm ist weil viele auch ich sage mal unsicher sind im Umgang damit.

00:03:29: Ja Das ist auch das, was ich durchaus beobachte.

00:03:33: Wenn man dann mit irgendwelchen Softekommunikationsthemen kommt... ...dann wird man relativ schnell in eine Ecke gestellt und dann heißt es nahe.

00:03:40: Also das funktioniert bei uns schon irgendwie und wir kommunizieren doch.

00:03:44: Wir machen dieses Meeting!

00:03:46: Wir machen die Informationsveranstaltung.

00:03:49: aber wie du sagst ne?

00:03:50: In dem Moment wo ein in einem Meeting wie zehn Leute blockiert sind.. ..und danach alle nicht wissen was jetzt eigentlich Sache ist Dann laufen die halt alle in zehn verschiedene Richtungen und das kann am Ende des Tages nicht in dem Moment.

00:04:03: Aber in the long run ist es ja null effektiv, ne?

00:04:06: Und es führt dann ja automatisch zu opportunen Kosten.

00:04:11: so würde ich das jetzt mal im Kopf berechnen zumindest für den Beginn.

00:04:14: Ja absolut!

00:04:16: Absolut du hast ja mehrere Themen.

00:04:17: nur zum einst Thema Verunsicherung.

00:04:20: Dann hast du das Thema haben wir alle eine gleiche Sichtweise auf was?

00:04:24: Also nimm nur mal irgendwie ein Glas Wasser.

00:04:26: Wenn du zehn Leute fragst, was sie sehen, bist du um zwei für zehn verschiedene Antworten bekommen und da reden wir von einem banalen Gegenstand.

00:04:32: Jetzt hast du vielleicht ein komplexes Transformationsthema ja?

00:04:37: Und dann kannst du dir ausrechnen oder... dass da, ich sag mal unterschiedlichste Perspektiven sind.

00:04:43: Dass jeder Mensch natürlich auch neben seiner professionellen Rolle irgendwie auch ein Mensch ist der irgendwie so seine persönlichen Themen mitbringt.

00:04:50: ne?

00:04:51: Jeder versteht Dinge anders, jeder hat eine andere Sichtweise.

00:04:54: und dann merkst du schon, da sind die Unschärfen, da entstehen die Reibungen und wie du sagst am Ende läuft jeder in eine andere Richtung wobei es am Anfang erst einmal darum gehen sollte ne gemeinsame Sicht auf dem Thema gemeinsam warum definieren und idealerweise der die Menschen dann auch folgen können im Unternehmen.

00:05:14: Ja, da kommt mir gerade fragt zehn Personaler in.

00:05:17: Bekommst du elf Meinungen am Ende des Tages?

00:05:22: Das ist jetzt bei anderen Berufsgruppen sicherlich sehr ähnlich.

00:05:26: und genau das hast Du jetzt auch gesagt dass es sagt halt eigentlich schon vieles aus.

00:05:30: Eigentlich müssten wir am Beginn nehmen mal ein populiges Projekt.

00:05:33: der gibt's am Anfang immer einen Kickoff.

00:05:35: und trotzdem habe ich das Gefühl selbst wenn dieser kick off gut strukturiert ist Wenn es jemand gibt er das dokumentiert.

00:05:41: mittlerweile kann das auch die KI transkribieren und wir können die Ergebnisse festhalten.

00:05:45: Wir müssen das Meeting no Recording, gut muss man ein paar Datenschutzstandards natürlich immer irgendwie mit im Kopf haben oder dass es am Ende des Tages easy und umsetzbar ist.

00:05:54: Und trotzdem kenne ich's, egal wie es läuft, die Leute am Ende nicht diese gemeinsame Sprache sprechen.

00:06:03: Wie kriegst du das hin?

00:06:05: Ich weiß ja, dass du auch mit Unternehmen arbeitest, die das eben nicht so machen wie alle anderen!

00:06:10: Was machen sie denn Anders, worauf warten die zum Beispiel nicht?

00:06:17: Also bei vielen muss man sagen ist einfach ja ein gewisser Druck da.

00:06:24: Ich sage mal so die klassische heiße Herdplatte wo sie feststellen wir sind jetzt hier an einem Punkt Da brauchen wir irgendwie alle Mann an Deck und wir brauchen die Leute an Bord.

00:06:33: Ja So.

00:06:34: und dann ist die Fragestellung wie machen was?

00:06:39: Ich sage mal, niemand gerade jetzt so bei einem schwierigen Thema geht gerne mit diesem Thema raus.

00:06:44: Stellt sich vor die Leute ja und gleichzeitig ist es so wichtig weil ich sag mal Die Menschen haben natürlich sehr feine Antennen.

00:06:53: Sie wissen natürlich sehr wohl dass irgendwas umgeht im Unternehmen Und dann hast du Führungsspitzen dabei die sagen okay wir gehen jetzt proaktiv raus Wir nehmen die leute mit und Sehr sehr häufig gelingt auch.

00:07:10: Du sagst auch bei dir, wenn man sich im Vorfeld ein bisschen mit dir beschäftigt.

00:07:14: Transformationssicher wirksam wie machst du das?

00:07:19: Wie holst du deine Kunden ganz zu Beginn zu diesem Jahr dann doch eher weichen.

00:07:23: Thema Kommunikation ab.

00:07:25: Also ich glaube auch hier haben wir wieder den ganz klaren Klassiker, Wir haben da kein Wissensproblem, ne?

00:07:31: Ich glaub wenn du mit Unternehmensentscheider in den Sprechen und denen sagst Hey!

00:07:35: Wenn wir das einmal zu Beginn richtig kommunizieren können wir In the long run richtig richtig Kohle sparen.

00:07:41: Ich glaub dass kriegen die schon, ich sag mal rein, analytisch schon zwischen die Synapsen.

00:07:46: aber was beobachtest Du denn, dass es daran fehlt Umsetzung zu kommen.

00:07:53: Wie gelingt dir das mit deinen Mandanten, dann in die Umsetzung reinzugehen?

00:07:59: Na ja, Guto hast häufig schon noch dieses Thema Bewusstsein auch.

00:08:04: wie wirken Themen auf die Mitarbeitenden?

00:08:06: also klassisches Beispiel wenn du jetzt so ein Veränderungsthema vorbereitest.

00:08:11: Dann ist natürlich so ein Führungsteam lange lange schon damit beschäftigt.

00:08:15: und ich sage mal Wenn wir uns als HALer diese Veränderungskurve vorstellen wo wir irgendwie alle durchgehen Sind die natürlich in so einer Kurve schon viel weiter oder auch in der Verarbeitung?

00:08:27: Und wenn du jetzt, ich sag mal auf Mitarbeiter treffst, sie da das erste Mal mit so einem Thema konfrontiert werden.

00:08:33: Die sind natürlich an einem ganz anderen Punkt.

00:08:35: Das heißt, die muss sich ganz anders abholen.

00:08:38: Auf rationale Sachargumente reagieren die in dem Fall gar nicht.

00:08:42: Also dass ist ein Punkt zu gucken, okay, an welchen Punkt sind deine Mitarbeitenden?

00:08:48: Dann auch, ich sag mal was brauchen die?

00:08:50: Ich sag mal so dieses klassische Warum.

00:08:53: Um, ich sage mal so einem Thema auch folgens...

00:08:58: Dieses klassische warum.

00:08:59: man kennt ja auch den Golden Circle von Simon Sinek und ich glaube Vanitsche dermal gesagt hat wer das Warum versteht er trägt auch jedes Wie.

00:09:09: Ich würde da tatsächlich auch ein bisschen weitergehen wollen denn wenn man wirklich Beziehungen in der Arbeitswelt aufbaut.

00:09:16: also Jetzt mal eben kurz nur runtergebrochen.

00:09:18: Es geht ja nicht irgendwie um irgendwelche Liebesbeziehungen oder sowas, ne?

00:09:22: Ich glaube dieser Vergleich auch ins private der ist nicht immer ganz angemessen.

00:09:26: aber man hat ja zu jedem Menschen in irgendeiner Form eine Beziehung Man kommt ja auch gar nicht drumzu.

00:09:33: und dann gibt es viele Firmen die diese Beziehungs-Ebene Aber trotzdem sagen nee das gehört hier nicht in die Unternehmung rein Das macht ihr überhaupt keinen Sinn.

00:09:42: wie entgegnest du denen Tania dass du den dann wirklich sagst hey Freunde, passt mal auf.

00:09:47: So und so müssen wir das jetzt angehen ansonsten bricht die hier diese Unternehmung weg?

00:09:52: Absolut!

00:09:53: Ich meine du kannst dir viel Gedanken machen über Prozesse aber am Ende arbeitest du mit Menschen ja und du bist darauf angewiesen.

00:10:00: auch ich sage mal dass die Menschen irgendwo ein Weg oder eine Richtung die du vorgehst mitgehen.

00:10:05: Und idealerweise gibt es so als Unternehmensführung, ich sage mal in Richtung Vor- und dann geht jeder Mitarbeiter damit seiner Kernkompetenz rein und unterstützt diesen Weg.

00:10:16: Das kann er aber nur wenn er den Weg kennt... Wenn er das warum versteht, wenn für ihn auch irgendwo klar ist dieses Thema emotionale Sicherheit.

00:10:27: Was sind die Treiber?

00:10:28: Was ist mein Beitrag?

00:10:29: Was is' auch mein Spielraum?

00:10:31: Wo kann ich mich da eigenverantwortlich einbringen und wie kann ich auch... Ich finde auch dieses Thema Widerstände so wichtig!

00:10:41: Weil dann natürlich auch klar wird, die Leute setzen sich mit einem Thema auseinander.

00:10:45: Und natürlich habe ich da erst mal Reibung und wenn ich das aber schaffe, das aufzunehmen... kriege ich die Mitarbeitenden dann auch wieder bewegt, weil sie irgendwo merken okay meine Einwände wären gehört.

00:10:57: Ich kann mich hier einbringen und letztendlich diese Klarheit, die es braucht.

00:11:04: Wir sind momentan in der Realität wo im Außen die Dinge so stark auf uns einprasseln Wo wir irgendwie gucken müssen, wie gehen wir damit um?

00:11:15: Emotional extrem fordernd.

00:11:17: Dazu habe ich das vielleicht noch an meinem Arbeitsplatz auch irgendwo gucken.

00:11:22: Wie kann ich überhaupt mit diesen Dingen umgehen?

00:11:24: Auch als Führung immer wieder dahin wirken dass die Leute erkennen okay das ist jetzt hier mein konkreter Spielraum und in dem kann ich mich bewegen und in den kann Ich mich auch hier einbringen.

00:11:36: ja und das was ich auch Als Einwand habe kann ich auch hier mit Einbringen und es wird gehört, und das wird aufgenommen.

00:11:45: Ja ist nicht auch so wenn keine Widerstände kommen oder die Diskussion ausbleibt dass man nicht sagt na ja in dem Moment wo sich die Mitarbeitenden komplett zurückziehen hast du sie eigentlich auch schon komplett verloren.

00:11:57: also beispielsweise irgendwelche Top Performen oder wirklich Leute die einen tollen Wertbeitrag zum Organisationsergebnis leisten und dann wirklich auf einmal komplett ruhig werden.

00:12:07: ich glaube dann muss man schon als Organisation sehr im hellhörig werden.

00:12:13: Absolut, weil in dem Moment wie du sagst wenn da keine Resonanz ist und kein Widerspruch ist oder kein Widerstand ist sind die Leute im Prinzip ausgestiegen.

00:12:21: ja.

00:12:22: Ja und trotzdem bauen wir dann auch noch wieder irgendwelche Richtlinien auf bevor wir irgendwie versuchen als Führungskraft diese Resonanzen irgendwie für uns zu spüren.

00:12:32: Denkst Du auch dass Führungskräfte für dieses Thema schlecht ausgebildet sind?

00:12:41: Naja ich sage mal Das ist nochmal ein eigener Bereich.

00:12:44: Du hast viele Führungskräfte, die ja mal fachlich extrem versiert sind und absolute Experten und das was sie tun mit Leidenschaft machen und häufig wird dann so diese Führungsaufgabe noch um drüber gestülpt.

00:12:57: So!

00:12:58: Und dann ist irgendwo die Frage bin ich da?

00:13:00: Also auch für mich oder mich kritisch hinterfragen, wenn nicht das möchte ich die Rolle ausfüllen.

00:13:06: Auch ich sage mal, als Führungskraft bin ich ja inzwischen mit so vielen Dingen konfrontiert.

00:13:10: Ich spreche oft mit Menschen die sagen okay, ich habe jetzt hier mein Tagesgeschäft dann haben wir nebenbei noch irgendwie eine Akquisition, die wir stemmen.

00:13:18: Dann läuft hier noch irgendwo ein Produktivitätsprogramm und das alles so nebenbei.

00:13:24: Ja!

00:13:24: Ich muss Gespräche führen.

00:13:26: also... Auch das, wie du sagst sind Menschen die irgendwo ihre Themen mitbringen ihren Rucksack haben und neben der professionellen Rolle natürlich auch eine persönliche Betroffenheit haben.

00:13:36: Und da auch gucken, wie kann ich auch als Führungskrafter irgendwie gut für mich sorgen?

00:13:42: Wie kann ich – ich sage mal auch – Themen teilen.

00:13:45: Wie kann Ich gut in solche Gespräche reingehen?

00:13:48: Das ist auch ein ganz wichtiger Bereich.

00:13:50: wenn ich jetzt über Kommunikationsspreche überhaupt zu definieren was verstehen wir darunter?

00:13:55: und wie du vorhin gesagt hast es mehr als irgendwie so dieses blanke Intranet sondern idealerweise ist es der Schulterschluss zwischen einer Kommunikationsanheit, HR und auch eine Unternehmensführung.

00:14:08: Und auch wirklich ganz zeitlich gedacht mit Blick auf ne?

00:14:12: Wie sieht eine Informationskette aus?

00:14:14: aber wie was tue ich auch für meine Führungsebene dass die in der Lage sind so ein Prozess zu treiben in Gespräche reinzugehen Was brauchen die?

00:14:23: ja also auch das gehört für mich alles mit dazu.

00:14:27: Ja, das zeigt sich auch in den anderen Episoden die ich zu diesen Themen baue.

00:14:32: Also wenn wir nicht nur über Führung aber auch über Kommunikation sprechen dann wird es relativ zügig maximal komplex und teilweise dann auch kompliziert größere Organisationen auch denken, die eigene Kommunikationsabteilung haben.

00:14:48: Aber diese Kommunikation Abteilungen eigentlich nichts anderes machen als irgendwelche Kommunikrationsrichtlinien aufzustellen und gar nicht mehr originär sagen was eigentlich Sache ist um mit den Leuten sprechen.

00:15:01: dann wird es irgendwann einfach nur noch absurd und wild.

00:15:06: was kann da eine hr abteilung so klassisch jetzt auch tun?

00:15:10: also oftmals wird es ja auch miteinander vermischt.

00:15:12: ne oftmals hast du.

00:15:14: Menschen in hr die relativ nahe auch an den leuten dran sind,

00:15:18: wie

00:15:19: arg ist dieses thema dass du als hr also diese empathie aufbringen musst um gegebenenfalls schwingungen spannungen aber auch dynamiken schon bei den Führungsteam zu entdecken.

00:15:32: Wie sehr muss das Thema Kommunikation?

00:15:35: Das ist die eigentliche Kernfrage, wie arg muss das Themenkommunikation eigentlich bei uns im HR aufgehängt sein?

00:15:42: Eigentlich ist es mit der zentrale Treiber.

00:15:44: Aber wie du sagst, es spiegelt sich in jeglicher Führungs-Ebene wieder.

00:15:49: Die Art, wie ich führe.

00:15:50: Ich meine jetzt auch wenn wir momentan das Außen sehen und die Unsicherheit, welchen Führungstil habe ich?

00:15:58: Viele greifen in so einer Situation wieder in top-down härte Durchgriffslogik weil es vermeintlich Sicherheit bringt und sich selbst zu hinterfragen.

00:16:10: was liegt hier gerade in meinem Gestaltungsbereich?

00:16:12: und auch wie kriege ich meinen Mitarbeitenden dahin bewegt aus dem Außenweg eine Verantwortung zu kommen?

00:16:19: Also Thema Führung, aber auch wie sprechen wir als Unternehmen miteinander?

00:16:24: Was haben wir da für eine Kultur?

00:16:25: Wie offen können wir bedenken teilen?

00:16:27: Deswegen ist es so wichtig.

00:16:30: Du brauchst da auch irgendwo ein Commitment zwischen Unternehmensleitung, HR und Kommunikation.

00:16:36: Dann auch wie kommunizier ich?

00:16:38: Kommunikationsniener Einbahnstraße!

00:16:40: Und ich muss mir auch immer überlegen... Wie wirkt es dann?

00:16:43: Welches Feedback kommt?

00:16:44: Wie gehe ich mit Feedback um?

00:16:46: Wenn ich Feedback einforderndes komme und ich stoße jetzt auf Widerstand oder so, ist es wichtig dass ich das aufnehme.

00:16:53: also auch da die Art und Weise Es ist eigentlich ja in jedem Bereich spürbar und deswegen auch so wichtig.

00:17:00: Und da auch wirklich die Leute abholen, ich sage mal nicht jeder ist irgendwo in der Lage irgendwie mit einer Emotion, die ihm entgegenkommt umzugehen.

00:17:08: also auch da, ich sag mal im Zweifel auch mal Gespräche simulieren schwierige Gespräche, simulierend auch mal sagen wie können wir dich unterstützen?

00:17:17: da wirklich sehr, sehr eng im Austausch sein.

00:17:20: Im Dialog sein irgendwie genau wie du das vorhin gesagt hast.

00:17:24: Irgendwie auf Stimmung achten, ganz viel liegt auch irgendwo so unter der Oberfläche.

00:17:31: Sehen wir haben alle die gleiche Sichtweise jetzt hier?

00:17:34: Was brauche ich jetzt auch in der Rolle gerade?

00:17:38: und manchmal können es wirklich Kleinigkeiten sein, die dann am Ende einen Riesenunterschied machen.

00:17:43: Also ich habe schon Veränderungsprozesse begleitet, wo es irgendwie ist.

00:17:46: Okay ja wir haben hier Mitarbeiter die blockieren alles und das funktioniert nicht.

00:17:50: am Ende stellte sich irgendwie raus dass irgendwo ein Kollege zum Beispiel einen Riesenthema damit hatte jetzt irgendwie von einem Büro in anderes zu ziehen.

00:17:58: also auch ne?

00:17:59: Zu verstehen wo hängt was braucht's und dann sind die Dinge manchmal leicht aus der Welt zu schaffen.

00:18:06: Und ich glaube ein Aus meiner Sicht noch so'n Experten-Tipp oben on top.

00:18:13: Ich glaube auch aus Führungsperspektive oder Geschäftsleitungsperspektive ist es wichtig, diese Kleinigkeiten nicht sofort als gut oder schlecht zu bezeichnen.

00:18:25: Jetzt könnte man auf die Idee kommen bei deinem Beispiel geblieben Tanja Naja, komm also jetzt wirklich irgendwie den Arbeitsplatz Raum A oder Raum B ist doch am Ende des Tages sowas von scheißegal.

00:18:36: Können wir uns bitte nicht mit solchen Kleinigkeiten aufhalten.

00:18:40: aber vielleicht bedeutet dem Mitarbeitenden ja wirklich dieses Thema etwas weil er an diesem Platz keine Ahnung seit zehn Jahren sitzt weil er da eine tolle Nachricht mal bekommen hat.

00:18:50: das können ja ganz unterschiedliche emotionale Faktoren sein und mein Tipp on top wäre dass man solche Dinge versucht so neutral wie möglich irgendwie in ein kanister zu packen ohne und das machen wir alle weil es menschlich ist sofort diese diesen sachverhalt irgendwie subjektiv zu bewerten.

00:19:11: und ich glaube dann können, wenn wir das annehmen, dann können aus Kleinigkeiten die kann man dann eliminieren oder man kann das sagen okay.

00:19:19: Wir haben jetzt hier zehn Kleinigkeiten.

00:19:20: lasst uns mal kurz priorisieren wen kriegen wir denn da noch mit?

00:19:24: Wenn wir das jetzt kurz lösen auf einen ganz kurzen Dienstweg Und dann hat man diese Blockaden oftmals schon gelöst bevor man das irgendwie Ganz lang und breit diskutiert oder was noch schlimmer ist direkt wegmaid und sagt, nee das kommt für uns jetzt überhaupt nicht in Frage.

00:19:41: Absolut!

00:19:42: Genau das wie du sagst irgendwo nicht direkt bewerten wirklich auch diese Offenheit haben und auch so dieses verstehen wollen auch wirklich die andere sich wirklich mal versuchen sich in den anderen rein zu versetzen ja?

00:19:54: Und ich sage mal am Ende muss man auch mal ganz offen sagen wenn es dann wirklich nur des Büro ist woran's hängt großartig Ja wenn es danach fluckt Also es ist doch wunderbar, ja?

00:20:04: Und auch da sich wirklich mal die Zeit nehmen oder auch wie häufig.

00:20:09: Das geht jedem so.

00:20:11: Erwarten wir Dinge oder setzen Dinge voraus, die sich bei genauem Nachfragen dann ganz anders darstellen und all das aber... Und das ist wirklich was Kommunikation.

00:20:23: Du brauchst irgendwo dieses Vorleben!

00:20:26: Organisationen sind Resonanzräume und Verhalten skaliert da.

00:20:32: Wie wir miteinander umgehen, wie eine Führungsspitze kommuniziert, geht die Morgens durch die Gänge, fragt, wie es allen geht?

00:20:40: Es wird einfach dieses Vorleben und die Organisation kopiert es dann das

00:20:45: Miteinander.".

00:20:47: Ja, das ist natürlich im Führungskontext ein wahnsinnig wichtiger Punkt den du ansprichst.

00:20:51: Nicht nur diese Offenheit mitzubringen und das haben eben charakterlich auch nicht immer alle Menschen.

00:20:56: Und jetzt möchte ich den Stream gar nicht so sehr aufmachen.

00:20:59: aber das wissen wir halt aus der Big Five Forschung dass es Menschen gibt die solchen Themen offener gegenüber sind oder die reservierter dem Thema gegenüber sind.

00:21:07: Das liegt halt einfach manchmal in der DNA des Menschen und das ist auch total okay so.

00:21:11: nur gilt es aus Führungsperspektive das ein Stück weit zu erkennen und bewusstbar zum Weil jeder Mensch braucht da vielleicht auch eine etwas andere Ansprache.

00:21:20: Und ja klar muss es all, wenn das eine große Organisation ist, muss es auch ein Stück weit All Hands Meetings geben oder Town Hall oder wie sie auch alle heißen also All Employees Zeugs.

00:21:31: Da müssen halt... Informationen kommuniziert werden.

00:21:35: aber ich glaube die wirkliche Kommunikationsarbeit ist am ende des Tages zwischen Führungskraft und Team.

00:21:41: Und das ist dann halt am Ende des Tages viel Beziehungsarbeit, und als Führungskraft muss man das auch wollen.

00:21:50: So ein intrinsisches Interesse daran haben, wie es den Mitarbeitenden eigentlich gerade mit dieser Veränderung, mit der Transformation und von außen rein prasselnden Krisen.

00:22:00: Wie es den Menschen damit eigentlich geht zwischen uns beiden hier im Podcast.

00:22:05: jeder spürt doch sofort ob einen wie geht's dir echtes Interesse oder Management blablar ist?

00:22:11: Absolut absolut!

00:22:14: Du hast vorhin von einer Einbahnstraße gesprochen in der Kommunikation.

00:22:17: Lass uns da nochmal kurz darauf eingehen, auch mit Blick auf die Zeit und zum Ende der heutigen Podcast-Episode.

00:22:24: Wie kriege ich das tatsächlich?

00:22:26: Wenn ich mir das jetzt anhöre und vornehme und sage ja okay stimmt schon!

00:22:29: Ich habe in der Vergangenheit immer viel informiert.

00:22:33: Was für Fragen sind aus deiner Sicht smart um ein Stück weit eine neue Form der Beziehung zum Mitarbeitenden aufzubauen.

00:22:43: Was braucht, was braucht es da?

00:22:46: Ich glaube das was du eben schon gesagt hast einfach mal ein wie geht's dir aber ein aufrichtig interessiertes Wie gehts dir?

00:22:54: und dann wirklich mal zuhören und auch mal sagen wie geht es dir gerade mit der aktuellen Situation?

00:22:59: was brauchst Du?

00:23:01: und dann einfach erst Mal Ja, das Gegenüber sprechen zu lassen.

00:23:06: Verständnisfragen stellen und nicht irgendwo sofort reingehen versuchen irgendwo ein Lösungsmodus zu gehen sondern wirklich ich verstehe meinen Gegenüber und ich sage mal dass macht so viel.

00:23:16: ja die Menschen erwarten gar nicht sofort eine Lösung sondern einfach erstmal okay da nimmt sich jemand Zeit.

00:23:22: für mich überhaupt dieses zeit nehmen Vermeintlich so eine Kleinigkeit, aber für die Person was ganz Großes.

00:23:29: Weil das hat viel mit Wertschätzung zu tun und ich sage mal uns so entsteht langsam Vertrauen.

00:23:34: Das ist auch nichts was irgendwie über Nacht entsteht.

00:23:37: Aber ich sag mal weiß ich nicht einmal die Woche irgendwie zehn Minuten nehmen Und wenn es irgendwie an der Kaffeemaschine ist und ehrlich in so einen Kontakt gehen Und man wird merken, daraus entsteht was.

00:23:49: und wenn es irgendwo klemmt dann kommt die Person auch mal auf einen zu.

00:23:53: Das ist so wichtig!

00:23:55: Gerade in der Phase wo viele Unternehmen vor riesen Herausforderungen stehen?

00:24:02: Es gibt ganze Branchen, die sich jetzt in neue Richtungen bewegen müssen... Jeder glaube ich hat in welcher Form auch immer eine Transformation vor der Brust ja zum Teil wirklich massive auch Restrukturierungen wie wir sie gerade erleben und da kann Kommunikation wirklich einen großen Unterschied machen.

00:24:18: Und auch das Miteinander.

00:24:21: Ja, dass mit dem Zeitnehmen da triggerst du grade noch was bei mir weil das habe ich die ganze Zeit schon im Helm in unserem Interview jetzt gerade hier.

00:24:29: Ich glaube das ist etwas was viele Führungskräfte oder generell Menschen unterschätzen.

00:24:34: Zeit es halt Wirklich das kostbarste gut.

00:24:37: Und das ist das, was wir als Mensch einem anderen Menschen glaube ich, wo man das Gefühl hat okay wenn sich jemand Zeit für mich nimmt dann ist es wertvoll.

00:24:46: Man sagt ja auch landläufig, das hatte ich gerade eben als ich mit meinem Kumpel getroffen aber auch schön dass du dir die zeit genommen hast.

00:24:54: Weil das macht ja irgendwas mit den Leuten.

00:24:56: Wenn man Zeit miteinander verbringt.

00:24:58: Das ist bei der Familie genau das gleiche Keine Ahnung, früher die Eltern keine Zeit für ihre Kinder hatten.

00:25:03: Insbesondere Väter früher, die dann viel arbeiten waren... Du hattest ja nie Zeit für uns!

00:25:08: Also es ist immer irgendwie diese Zeitkomponente.

00:25:10: ohne das jetzt zu sehr zu stressen.

00:25:12: aber ich glaube dass auch mit Blick was wir ganz zur Anfang gesagt haben Ich glaube wenn über Produktivität oder den Menschen als Human Resources sprechen, was ja an sich schon absurd ist.

00:25:25: Aber wenn wir da wirklich über Ressourcen denken und als Produktivitätsfaktor oder Produktions Faktor dann müssen wir diese Zeit im Vorfeld investieren Und dann klappt es am Ende auch mit dem Produktivität Programm.

00:25:39: aber diese ich glaube die erste Schiene Das ist bei ganz ganz vielen Programmen in der Transformation wird das eben nicht gesehen weil es heißt nur schnell keine zeit verlieren ist der Casus Knaktos am Ende des Tages.

00:25:54: Absolut und ich sag mal, du nimmst dir am Anfang vielleicht erst mal mehr Zeit.

00:25:59: Und vielleicht, ich sage mal um die Dinge irgendwie gut aufzugleisen ist es erstmal eine Ressource oder auch ein Invest was du reingibst aber auf Strecke wirds dir vielmehr Geschwindigkeit bringen weil die Leute wissen okay das ist die Richtung dass es jetzt der gemeinsame Weg.

00:26:12: und was sich immer so schade finde in viele Projekte wird wahnsinnig viel Budget und auch Ressourcen gesteckt in die inhaltliche Vorbereitung ja in die Struktur von so einem Projekt Und dann scheitert's am Ende, weil es irgendwie nicht gescheit kommunikativ aufgegleist wird.

00:26:28: Siebzig Prozent der Veränderungen scheitern genau daran, weil sie irgendwo verpasst wird die Leute mitzunehmen und da am Anfang mehr Zeit investieren auch als Führungsebene Gesicht zeigen, dass die Leute erleben können wie steht die Person dazu?

00:26:49: Es wird auf Strecke so viel helfen!

00:26:51: Du wirst auch, ich sag mal selbst wenn du krasse Maßnahmen hast wie Schließung oder Abbausituation.

00:26:57: Also du wirst aus einem negativen Thema nie ein Positives machen.

00:27:02: aber die Art und Weise wie du Dinge umsetzt und lebst macht was mit den Leuten in jedem Fall also mit denen sie gehen aber auch mit denen die im Unternehmen bleiben.

00:27:11: das hat eine Streikraft und es verändert etwas und wir investieren in guten Zeiten viel in Employer Branding.

00:27:17: Ja, so was macht das mit der Arbeitgeber Marke.

00:27:21: Wie ist es mit mir in einer schwierigen Phase umgegangen worden?

00:27:24: Kennen wir aus persönlichen Beziehungen wenn ich mit einem Freund mal durch eine schwierige Phase gegangen bin dann verbindet das und stärkt die Beziehung nachhaltig.

00:27:34: Was mich zum Ende des heutigen Podcasts Tanja noch zu einem Lieblings-Zitat führt nämlich von Maja Angelut ja Ich sag's auf Englisch weil auf Deutsch krieg' ich einfach nicht gut übersetzt I've learned that people will forget what you said, but they'll never forget how you made them feel.

00:27:54: Und bei diesem Feel kriege ich fast schon eine Gänsehaut weil genau das ist was wir in Organisationen ein Stück weit bauen müssen wo wir auch einen zentralen Hebel haben wo wir architektonisch das aufgleichen müssen diese Räume in Anführungszeichen Zeit zu schenken du sagst es eine negativ behaftes Systeme, wie es du nie zu tausend Prozent positiv umdrehen.

00:28:19: Wenn ein Werk geschlossen werden muss ist das scheiße und das ist für alle drauf so.

00:28:23: Punkt aber alleine dass sich als keine Ahnung Werksleiter vorne hinzustellen und das auch emotional zu sagen und die Leute dann da in diesen Raum zu holen ich glaube das wird immer noch mit Zug.

00:28:35: zur Bezug zur Einstiegsfrage wird massiv unterschätzt und genau deswegen bleibt zu viel Geld auf der Straße liegen.

00:28:42: ja Ja, und du wirst auch ich sage mal so diese all diese Themen wenn sie nur einen kleinen Beitrag dazu leisten ist irgendwo.

00:28:51: Ich sag mal ein mehr im tun wieder möglich ist ja oder Mitarbeitende sich mehr wieder engagieren für etwas ja Wenn jetzt irgendwie eine produktivität von zehn auf eins sinkt es ist glaube ich schon gewonnen wenn ich irgendwie wieder bei einer zwei oder nach drei ankomme.

00:29:05: ja Und da sind wir wieder wie du sagst bei unserem punkt vom anfangen.

00:29:10: Auf so vielen Ebenen wirkt es also.

00:29:12: zum einen dieses wundervolle Zitat, was wir beide beide sehr schätzen.

00:29:16: Da war schon in einem Vorgespräch festgestellt und es zahlt sich aber auch tatsächlich ja eine harte Währung aus für das Unternehmen

00:29:27: Ja und ich glaube das darf langsam aber sicher auch mal durchsickern.

00:29:30: Das ist am Ende des Tages, dass Beziehungsarbeit harte Arbeit ist.

00:29:34: Das kennen wir aus dem Privatleben.

00:29:36: Das in Arbeitsbeziehung ist es genau das Gleiche und wer da glaube ich investiert der wird langfristig und nachhaltig wird er auch seine Firma zusammenhalten.

00:29:46: jetzt mal von Geopolitischen Themen abgesehen, die äußeren Faktoren dieser exogenen Faktor.

00:29:52: Die sind teilweise schon sehr, sehr heftig und da hilft auch manchmal die beste Beziehungsarbeit nicht.

00:29:57: also bitte nicht falsch verstehen oder uns die Worte im Mund umdrehen so nach dem Motto ein bisschen beziehungs Arbeit und die Kiste läuft schon wieder.

00:30:04: so einfach ist es natürlich am Ende des Tages auch nicht.

00:30:07: aber wie du's gerade eben auch schön beschrieben hast Wenn die Produktivität wirklich komplett auf einen Nullpunkt gesunken ist, da sich erstmal das Ziel zu setzen wieder den Gang anzuschmeißen.

00:30:17: Den Motor zum Laufen zu bringen.

00:30:19: Ich glaube dass geht viel über Gespräche und Überbeziehungsarbeit Und deswegen ist der Podcast mit dir auch so wertvoll.

00:30:26: Sich da auch dann ein paar Hacks rauszuziehen wie man das im Arbeitsalltag Auf die Straße bekommt.

00:30:35: Ja Ja, und wie du sagst oftmals sind es kleine Schritte.

00:30:38: Man muss auch nicht irgendwie von jetzt auf gleich alles neu machen sondern sich kleine Dinge vornehmen.

00:30:44: Irgendwie gucken wir groß ist mein Team.

00:30:46: Und na?

00:30:47: Wie kann ich irgendwie so diese kleinen Momente vielleicht einfließen lassen und darauf aufbauen?

00:30:52: weil das ist auch was ganz Wichtiges zu sagen Ich mach's nachhaltig und ich füll' das dann auch!

00:30:58: Und ich mache nichts und am nächsten Tag lasse ichs wieder.

00:31:00: Sondern wirklich entscheide mich für einen Weg und den gehe ich dann konsequent macht einen großen Unterschied absolut.

00:31:07: Super Schlusswort, Tanja!

00:31:08: Ich danke dir sehr, ich grüße alle da draußen die uns bis jetzt zugehört haben und nächste Woche Donnerstag geht es schon wieder weiter mit einem Interview hier im Jagdklar-Podcast.

00:31:18: Tanja, ich danke dir auf bald, tschau tschaus!

00:31:22: Und hier der Ja Klaar Umsetzungshack der Woche.

00:31:27: Führe in deinem nächsten Meeting ein gemeinsames Warum.

00:31:30: Check ein Bevor ihr über Maßnahmen, Aufgaben oder gar Lösungen sprecht.

00:31:34: beantwortet gemeinsam drei Fragen.

00:31:36: Was genau ist eigentlich das Problem dass wir lösen wollen?

00:31:40: Warum ist dieses Thema gerade wichtig und woran merken wir am Ende dass wir wirklich dieselbe Richtung verstanden haben?

00:31:47: Und jetzt kommt der entscheidende Punkt lasst nicht nur eine Person antworten lass jede Person im Raum ihre Sicht formulieren.

00:31:54: Warum?

00:31:55: Weil die meisten Reibungsverluste nicht entstehen, weil Menschen unfähig sind sondern weil alle glauben über dasselbe zu sprechen obwohl innerlich völlig unterschiedliche Bilder existieren.

00:32:05: Genauso entstehen Missverständnisse stille Widerstände unnötige Schleifen, jedenfalls sogar politische Spielchen.

00:32:13: und natürlich es mangelt dann an!

00:32:15: Geschwindigkeit.

00:32:16: Der Heck ist deshalb nicht kommuniziere mehr, sondern synchronisiere Bedeutung bevor du Tempo erwartest – denn Geschwindigkeit ohne gemeinsames Verständnis produziert am Ende nur schnellere Verwirrung!

00:32:31: Wenn ich eine Stunde Zeit hätte um ein Problem zu lösen würde, ich fifty-fünfzig Minuten damit verbringen über das Problem nachzudenken und fünf Minuten über die Lösung.

00:32:40: Es habe nicht ich gesagt, sondern Albert

00:32:42: Einstein.".

00:32:43: Das war eine weitere Episode im Ja-Klar-Podcast.

00:32:47: Der Podcast für alle, die Organisationen wirklich besser machen wollen!

00:32:52: Denn Wissen über gute Führung klare Kommunikation und gesunde Zusammenarbeit gibt es genug.

00:32:57: Entscheidend ist was wir daraus machen.

00:32:59: Wenn dir die Folge gefallen hat lasst gerne eine Bewertung da.

00:33:02: Die Links dazu findest du in den Show Notes.

00:33:05: Wir hören uns nächsten Donnerstag wieder Und jetzt viel Freude beim Umsetzen.

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